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Aus- und Weiterbildung
Wer freut sich nicht, wenn das Pauken von Mathe & Co endlich ein Ende hat. Doch was kommt nach der Schule - Studium oder Ausbildung? Was für Möglichkeiten bieten sich überhaupt in der Berufswelt? Die Wahl der Ausbildung und des Berufes sollte gut durchdacht sein, denn sie ist u.U. entscheidend für den weiteren Lebensweg. Um sich ein genaueres Bild zu machen, ist das Einholen von Informationen - beispielsweise beim Arbeitsamt - empfehlenswert, denn Vorstellungen und Realität stimmen oft nicht überein. Die Berufsausbildung erfolgt in Unternehmen oder an Fachschulen und dauert unterschiedlich lang, je nach Art und Qualifikationsanspruch eines Berufsbildes. Ist die Ausbildungsstelle einmal gefunden und vertraglich abgesichert, sollte sie auch durchgezogen werden, denn nichts schadet einem Lebenslauf mehr, als mit abgebrochenen Berufsausbildungen "zu glänzen". Studieren und gleichzeitig eine betriebliche Ausbildung absolvieren ist machbar und mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr. Fachhochschulen und einige Universitäten bieten "ausbildungsintegrierte Studiengänge" für die Bereiche Betriebswirtschaftslehre, Informatik und Ingenieurwissenschaften an, allerdings nur als Erststudium.
Unter "Berufliche Weiterbildung" sind Maßnahmen zu verstehen, die berufliche Kenntnisse vermitteln, erweitern oder einen beruflichen Aufstieg ermöglichen. Zu diesen Maßnahmen zählen Fernlehrgänge, Sprachkurse, das Nachholen eines Schulabschlusses, Rehabilitationsmaßnahmen oder ein Aufbaustudium, die jedoch nur teilweise vom Arbeitsamt gefördert werden. Gefördert werden Arbeitslose oder Kurzarbeiter, Angestellte ohne Berufsausbildung werden dann unterstützt, wenn sie mindestens drei Jahre berufstätig gewesen sind oder Berufserfahrungen von mindestens sechs Jahren durch Praktika oder Jobs nachweisen können. Staatlich anerkannte Abschlüsse einer Weiterbildung und Lehrgänge des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) haben einen höheren Stellenwert und gelten als qualitativ besser.
Wer eine Ausbildung abgeschlossen hat, sollte sich nicht auf seine Lorbeeren ausruhen. Nach der Ausbildung oder bei Arbeitslosigkeit einen Arbeitsplatz zu finden, ist gerade heute sicherlich nicht einfach. Die Konkurrenz ist groß und die Zahl der freien Stellen gering. Wer trotz aller Bemühungen arbeitslos bleibt, sollte Leerläufe zur beruflichen Weiterbildung nutzen, beispielsweise auch in Form eines Fernlehrgangs oder -studiums. Auch Fernstudiengänge sind z.T. kostenfrei, so z.B. die Weiterbildung zum Staatl. gepr. Betriebswirt. Für Arbeitnehmer und -geber ist die Weiterbildung und vor allen Dingen das kontinuierliche Lernen zu einer Notwendigkeit geworden, insbesondere in den Bereichen Informatik und E-commerce. In diesen Bereichen ändern sich praktisch täglich die technischen und gesellschaftlichen Bedingungen. Ein Auslandsaufenthalt bietet die Möglichkeit des Erlernens einer fremden Sprache. Gerade in Unternehmen, die Auslandskontakte unterhalten, sind Fremdsprachenkenntnisse ein wichtiges Kriterium. Berufliche Weiterbildung dient der Neuorientierung, aber auch der Sicherung eines bestehenden Arbeitsplatzes und erhöht die die Verdienstmöglichkeiten um bis zu zwölf Prozent.
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Berufsbilder |  |
Flugbegleiterin
Der Beruf der Flugbegleiterin, gemeinhin Stewardess genannt, gehörte bis in die 70er zu den begehrtesten Jobs, insbesondere für Frauen. Sie wurden von den Fluggesellschaften nach strengsten Kriterien in Bezug auf das äußere Erscheinungsbild und anderen Fähigkeiten ausgewählt.

Heute ist das Fliegen fast wie Straßenbahnfahren geworden. Trotzdem ist der Beruf der Flugbegleiterin immer noch von einer besonderen Aura umgeben. Die Auswahlkriterien sind dabei aber nicht mehr ganz so streng.
Die Ausbildung erfolgt tagsüber in den gesellschaftseigenen Schulungszentren und bietet verschiedene Modelle, wie z.B. bei der Lufthansa:
9 Wochen Ausbildung für Kurz- und Langstreckenflugeinsatz 7 Wochen Ausbildung speziell für Kurzstreckeneinsatz 6 Wochen Ausbildung als Flugbegleiter auf Zeit (6 Monate)
Die Ausbildung umfasst: -Verhalten bei Notfällen, 1. Hilfe, Deeskalationsmaß- nahmen bei Problemfällen mit Gästen, Vorschriften usw. -Realistätsnahe praktische Umsetzung mit Trainingseinheiten in Flugzeugatrappen. -Einweisungsflug (ACM-Flug)
Weiterbildungsmög- lichkeiten innerhalb und ausßerhalb der Arbeitszeit Aufstiegschancen zur Kabinenchefin nach längerer Berufspraxis
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