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"Der Beruf ist der Liebe gleich, fordern doch beide das Herz zu gleichen Teilen"
... sagte Pierre Pouré bereits 1604. Die Zahl der Arbeitslosen ist zur Zeit so hoch wie nie zuvor und trotzdem gilt der alte Satz. Ein Beruf soll Freude bereiten und nicht nur Lohn- und Urlaubslieferant sein. Daher sollten künftige Auszubildende und Studenten bereits im Vorfeld genau überlegen, wo die eigenen Stärken und Interessen liegen, um durch "Ehrenrunden" keine wichtige Zeit zu verlieren. Praktia können da nützliche Dienste leisten.Plötzliche Arbeitslosigkeit ist für viele Arbeitnehmer ein großer Schock und den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt ist heute nicht leicht, gerade für Langzeitarbeitslose, ältere Menschen und Berufsrückkehrer. Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt auszustechen, bedarf der kontinuierlichen Weiterbildung auch während der evtl. Arbeitslosigkeit. Lernen sollte niemals mit dem Abschluss einer Ausbildung beendet sein. Für Absolventen von Hochschulen gibt es heute auch keine "Arbeitsplatzgarantie" mehr. Ein in früherer Zeit scherzhaft geprägtes Anforderungsprofil für Manager - 25 Jahre, Abschluss mit Auszeichnung, promoviert und 10 Jahre Berufserfahrung - wird traurige Realität. Also heißt es auch hier, möglichst viele Praktika, Auslandsaufenthalte und Weiterbildungen nachzuweisen.

Unabhängig und finanziell auf eigenen Füßen zu stehen ist ein Wunsch, den sich viele durch die Gründung einer eigenen Existenz ermöglichen. Der Weg in die Selbstständigkeit sollte gründlich durchdacht werden, auch auf die Finanzierung und die notwendige Eigenkapitaldecke hin. Der Trend zum eigenen Unternehmen steigt, mehr als 100 000 Arbeitssuchende oder Arbeitslose beschreiten seit 2003 diesen Weg in Form der so genannten Ich-AGs. Sie wird vom Arbeitsamt finanziell unterstützt und ist für diejenigen gedacht, die Leistungen vom Arbeitsamt beziehen oder z.B. in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen beschäftigt sind.

Schulabgänger tun sich beim Einstieg in die Berufswelt oft besonders schwer. Da ist es sinnvoll, sich über Berufszweige zu informieren, die einerseits den eigenen Ansprüchen entsprechen, aber auch markt- und zukunftsorientiert sind. Informationen bieten die Arbeitsämter, aber auch verstärkt das Internet mit speziellen Portalen. Ein Praktikum in seinem "Traumjob" zu machen ist empfehlenswert, denn häufig stimmen die eigenen Vorstellungen mit der Berufsrealität nicht überein. Für den Einstieg in die Berufswelt ist ein Schulabschluss von entscheidender Bedeutung, da das Erlernen eines Berufes von gegebenen Mindestanforderungen abhängt. Die mittlere Reife, Sekundarstufe I, kann an Realschulen, Hauptschulen, Gymnasien und Gesamtschulen mit dem Abschluss der zehnten Klasse erreicht werden. Dieser Abschluss berechtigt den Einstieg in die Oberstufe (Sekundarstufe II) an Gymnasien und Gesamtschulen und kann durch das anstehende Fachabitur oder Abitur (Hochschulreife) abgeschlossen werden. Wer nicht das Abitur anstrebt, sollte zumindest die Schule mit der mittleren Reife, wenn nicht sogar dem Fachabitur abschließen. Dadurch erweitert sich die Chance auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erheblich. Von der so genannten Jugendarbeitslosigkeit sind gerade Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren betroffen, die keine abgeschlossene Ausbildung haben. Infos und Angebote


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...bieten einen Überblick über das Angebot, gewünschte Qualifikationen und vieles mehr. Ganz nach der Devise "Learning by doing" sollten fehlende Kenntnisse oder vordergründig zu hohe Anforderungsprofile kein Hindernis sein, sich zu bewerben.

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...bietet gerade für Jobsuchende die Möglichkeit, sich über Berufe, Anforderungen und freie Stellen zu informieren. Berufsberater unterstützen Berufseinsteiger, Arbeitsvermittler helfen ausgebildeten Personen eine geeignete Stelle zu finden, indem die persönlichen Daten des Arbeitssuchenden in einer Datenbank aufgenommen werden.

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...sollten nicht ungenutzt bleiben. Mundpropaganda im Bekannten- oder Freundeskreis verschafft eventuell Aufmerksamkeit und unerwartete Stellenchancen.

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...regional und nach Bereichen geordnet, verschaffen sie einen Überblick über potentielle Arbeitgeber. Um festzustellen, ob das Unternehmen freie Stellen anbietet, kann der erste Kontakt telefonisch verlaufen.

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...mit "Blindbewerbungen" bei bevorzugten Unternehmen sollten nicht außer Acht gelassen werden. Unternehmen, die zum Bewerbungszeitpunkt keine Stellen anzubieten haben, greifen bei neuer Stellenbesetzung eventuell darauf zurück.

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...können Arbeitssuchenden sehr nützlich sein. Sie bieten meist ausreichend Informationen über das Unternehmen und stellen die aktuellen Jobangebote vor.

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...sind meist kostenlos und bieten aktuellen Stellenangeboten sowie andere Dienstleistungen wie das Einstellen persönlicher Daten mitsamt der Bewerbung an.